Der richtige Einsatz von Rauchmeldernwohnen rauchmelder  387964c

Die meisten Brandopfer sterben durch Rauchvergiftung - Rauchmelder retten Leben!
Trotz aller Vorsicht und verbesserten Brandschutz, kann in den eigenen vier Wänden, z. B. durch Defekte an einer elektrischen Leitung oder einem Gerät, Unachtsamkeit im Haushalt oder eine brennende Zigarette, sehr schnell ein Brand entstehen, der häufig nicht sofort bemerkt wird. Oft schwelen solche Brandherde über Stunden.

Noch immer sterben in Deutschland jährlich mehr als 700 Menschen bei Haus- und Wohnungsbränden. Das sind täglich durchschnittlich
zwei Menschen. Die Mehrheit dieser Brände entstehen nachts, wenn die Bewohner schlafen. Dabei sterben die Brandopfer nicht durch die Flammen, sondern an den Folgen einer Rauchvergiftung, denn Rauch ist schneller und lautloser als Feuer. Der dichter Brandrauch breitet sich sekundenschnell aus und bereits wenige Atemzüge können zum Tode führen.

Über 5.000 Menschen werden bei Bränden verletzt, die Sachschäden betragen viele Millionen.

Tun Sie etwas für die Sicherheit Ihrer Familie. Nutzen Sie im häuslichen Bereich Rauchmelder als ein lebensrettendes Frühwarnsystem.
Die Geräte unterschiedlicher Hersteller arbeiten grundsätzlich nach gleichen oder ähnlichen Methoden. Die Rauchmelder verfügen über eine Messkammer, in der in bestimmten Intervallen kurzzeitig eine Lichtquelle eingeschaltet wird. Treten Rauchpartikel in diese Messkammer ein, aktiviert das dabei entstehende Streulicht eine Fotozelle. Diese löst die Alarmierungseinrichtung aus und warnt durch einen lauten Signalton. Personen, die sich in einer Brandwohnung befinden, können schnell und situationsbezogen reagieren - die eigene Familie in Sicherheit bringen, die Feuerwehr alarmieren, Mitbewohner im Haus warnen oder den Entstehungsbrand bekämpfen. Im Notfall gibt ein Rauchmelder Ihnen Zeit, all das zu erledigen.

Batteriebetriebene Rauchmelder sind nicht teuer. Sie erhalten sie in Discountern, Elektrofachgeschäften, Baumärkten und den Technikabteilungen von Kaufhäusern. Einen batteriebetriebenen Rauchmelder von guter Qualität kann man schon für deutlich unter 30 Euro kaufen.

Unsere Tipps:

  • das Gerät sollte auf optischer Basis funktionieren
  • es sollte über einen lauten, durchdringenden Alarmton (85dBA/3m) verfügen
  • das Gerät sollte eine Warnung bei schwacher Batterieladung geben. Eine Batterie hat eine durchschnittliche Lebensdauer von ca. ein bis drei Jahren
  • das Gerät muss ein VdS auffweisen und geprüft sein
  • das Gerät sollten über einen Testknopf verfügen
  • die Geräte sollten die Möglichkeit einer Vernetzung bieten


Installieren sie in Privathaushalten die Rauchmelder unter die Zimmerdecke und am besten in die Raummitte. Wir empfehlen sie vor den Schlafräumen und in den Schlafzimmern, Kinderzimmern und Wohnzimmern zu installieren, vor allem wenn Sie dort elektrische Geräte wie Heizdecken, Fernsehapparate o. ä. benutzen.

In Häusern mit mehreren Stockwerken sollten die Rauchmelder im Flur auf den Etagen montiert werden.
Wichtig ist auch ein Rauchmelder im Keller.

Da die Küche das größte Zündpotential darstellt, empfehlen wir auch hier einen Rauchmelder - nur eben nicht in der Nähe der Kochstelle - zu installieren.

Im Bad sollten Sie auf eine Installation verzichten, weil dort durch Wasserdämpfe Fehlalarm ausgelöst werden könnte. Auch besonders staubige Räume eignen sich nicht für eine Installation.

In größeren Häusern ist es sinnvoll die Rauchmelder miteinander zu vernetzen, so dass ein Kellerbrand auch von den in der Wohnung installierten Geräten gemeldet wird.

Weitere Infos und Hinweise zur Montage von Rauchmeldern finden Sie unter folgenden externen Link 

 

rm retten leben

 

   www.rauchmelder-lebensretter.de


 

Sollten Sie noch weitere Fragen haben, kontaktieren Sie uns!

 

 

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